Mabu, wie ihn seine Freunde nannten, absolvierte in München ein Grafikstudium um anschliessend nach Paris zu ziehen. 1905 kehrte er der Seine den Rücken zu und liess sich am Bodensee auf der malerischen Halbinsel Höri nieder, die sich in dieser Zeit zu einer kleinen Künstlerkomune entwickelt, wo er auch enge Kontakte zu Hermann Hesse pflegte.
Über 60 Jahre später schaut Mabu in seiner Künstlerklause im Tessiner Grenzort Porto Ronco über den Lago Maggiore und auf sein Leben zurück. Noch viele weitere Horizonte hat er erkundet, sei es als Kriegszeichner im Solde Österreichs, als Mentor in München und Zürich oder als Reisender auf der Suche nach Inspiration, die er insbesondere in Nordafrika fand. Holzschnitte blieben seine Leidenschaft bis an sein Lebensende 1974. MaBu wurde 91 Jahre alt.