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Fritz Brun

Dr. h.c. Fritz Brun und Carl F. Bucherer verbindet vieles. Beide waren Pioniere ihrer Zeit, charismatische Persönlichkeiten, die unbeirrt in ihrer Suche nach Perfektion stets ihren eigenen Weg gingen. Carl F. Bucherer als Uhrmacher, Fritz Brun als Musiker. Der 1878 in Luzern geborene Fritz Brun ist eine der prägendsten Persönlichkeiten der schweizerischen Musikgeschichte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Nach Studien in Köln, Berlin und London kehrt er zurück in die Schweiz, übernimmt 1909 die Leitung der Bernischen Musikgesellschaft und wird 1922 mit dem Ehrendoktortitel der Universität Bern ausgezeichnet. Während seiner Berner Zeit komponiert er verschiedene Kammermusikwerke, das Chorwerk „Verheissung“ und die Sinfonien drei bis sieben. Jede seiner zehn Sinfonien steht in der Tradition von Brahms und Bruckner und zeugt von Bruns stetiger Suche nach Harmonie zwischen sich und der Welt. Mehrfach geehrt und preisgekrönt, verbringt Fritz Brun seinen Lebensabend in Morcote am Luganersee, umgeben von engen Freunden, wie Hermann Hesse und Othmar Schoeck, und unermüdlich schaffend bis zu seinem Tode im Jahre 1959.


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