Den Sommer 1927 verbringt sie ohne ihren Mann in der Schweiz, wo sie den Einkauf für das gemeinsame Geschäft erledigt. Im Herbst reist sie nach Italien, wo sie in Genua das luxuriöse Dampfschiff „Principessa Mafalda“ besteigt, welches sie zurück nach Südamerika bringen soll. Die Überfahrt verläuft unruhig. Immer wieder wird das Schiff wegen Maschinenproblemen zum Halt gezwungen. Kurz nach Mittag des 25. Oktobers 1927 dringt durch eine defekte Propellerwelle Wasser in den Maschinenraum ein, welches das viermastige Schiff innert kürzester Zeit seitwärts kippen und schliesslich sinken lässt. 314 Menschen verlieren dabei ihr Leben, unter ihnen auch Mimi Bucherer-Heeb.
Das Wrack der „Principessa Mafalda“ ist bis heute nicht gefunden worden. In ihrem Bordtresor lagerte Mimi die gesamten Einkäufe für ihr Geschäft in Chile: wertvolle Uhren und Edelsteine, Ketten und Armbänder. Vermutlich liegt dort bis heute auch ihre eigene Uhr, ein Modell im Art-déco Stil, eine der ersten eigens für Damen kreierten Uhren von Bucherer überhaupt.